Seminar Nr. 4: Kommunikationsförderung mit Bildkarten in Anlehnung an den PECS-Ansatz – Teil 1: Einführung

Im Zentrum der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) stehen unter anderem Kommunikations- und Interaktionsprobleme. Die Anbahnung von Kommunikationsstrategien hat daher einen zentralen Stellenwert in jeder Förderung und Therapie von Menschen mit ASS.

Das Picture-Exchange-Communication-System wurde 1989 von Frost und Bondy vom Delaware Autistic Program in den USA entwickelt. PECS basiert in erster Linie auf verhaltenstherapeutischen Prinzipien und beruht auf der Grundidee, dass das Kind seine Wünsche und Bedürfnisse durch das Übergeben einer Bildkarte ausdrückt. Die Methode stellt eine systematische Förderungsmöglichkeit zum Kommunikationsaufbau dar und kann der Sprachanbahnung dienen. Es wird direkt bei der Motivation des Kindes angesetzt, die im weiteren Verlauf aufrechterhalten wird. Die Kommunikation wird in einfache Handlungsschritte unterteilt und die Aufmerksamkeitsrichtung des Kindes wird gezielt unterstützt.

  • Vorstellung der einzelnen Phasen in Theorie und Methodik; Beispiele aus der Praxis werden anhand von Videos veranschaulicht.
  • Zu jeder einzelnen Phase wird es Demoeinheiten sowie Gelegenheit zur praktischen Übung geben.

Diese Veranstaltung bietet Zeit, Fragen zur Vernetzung von autismusspezifischen Konzepten mit PECs zu besprechen.

Referent/innen:

  • Iris Diepers-Pérez, Diplom-Musiktherapeutin, KJP
  • Frederik Pfeiffer, Diplom-Sozialpädagoge, systemischer Berater

Termin:

  • Montag, 27.03.2017, 9.30 Uhr - 17:00 Uhr

Organisatorisches / Seminargebühren
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